30 Jahre Mauerfall 1989 - 2019

Ausstellung & Dokumentation in der Zeit vom 20.09.2019 – 06.10.2019 | Kunstverein Bad Neustadt

Der Mauerfall 1989

Csaba Horovitz, Vorsitzender des Kunstvereins Bad Neustadt, vor seiner Arbeit „Friedensverhandlungen mit Rückhalt“. / Foto: Ricarda Dieckmann

Die Mauern der Welt sind auch heute noch aktuell. Csaba Horovitz, Maler und freischaffender Künstler, wird in Workshops zu diesem Thema arbeiten.

Aufgerufen zur Beteiligung sind Kinder und Jugendliche auch im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Bad Neustadt a.d.Saale, sowie Künstler des Kunstvereins Bad Neustadt, Künstler aus Rhön-Grabfeld und Thüringen.

Der Kunstverein fokussiert seine Ausstellung auf die künstlerische Reflektion des damaligen Mauerfalls, der Erfahrung mit der Mauer und generell mit Mauern, die es überall – auch im Kopf - gibt. Dem Kunstverein geht es nicht nur um die konkrete ehemalige deutsch-deutsche Mauer. Es geht auch um die Buntheit von Mauern und der Möglichkeit Brücken zu bauen.

Eine Dokumentation mit abwechslungsreichen Bild- und Schriftenmaterial zur Grenzöffnung ergänzt die Ausstellung und wird vielfältige Erinnerungen wecken. Zeitzeugen erinnern sich. Es wird einen Filmbeitrag von Hanns Friedrich gezeigt. Die Übernahme der Schirmherrschaft wurde von Bruno Altrichter, Erster Bürgermeister der Stadt Bad Neustadt a. d. Saale, zugesagt.

Freitag, den 20.09.2019 um 19:30 Uhr Vernissage „Mauer vorm Kopf“ und Lange Nacht der Kunst im Kunstverein Bauerngasse 7 A, 97616 Bad Neustadt a.d.Saale, mit Fingerfood aus regionalen Produkten, wie auch dem Heilwasser der Bonifatius Quelle aus der Quelle im Kurhaus von Bad Neustadt. Eine Einführung erfolgt durch Dr. Astrid Hedrich-Scherpf.

Mittwoch, 02.Oktober 2019 um 19.30 Uhr Kunstverein Bad Neustadt, Bauerngasse 7 A


Erzähl-Café mit Peter Picciani in Zusammenarbeit mit Künstlern des „Grabfeld+Ateliers“

Thema: Peter Kähler - Dissident
Einlass ab 19.00 Uhr 19.30 Einführung von Eva Maria Warmuth.

Nach der Einführung in das Projekt Peter Kähler - Dissident, wird der Film gezeigt, der von der Künstler- Gruppe "Grabfeld+Ateliers" produziert wurde.

Fortlaufende Interviews erforschen ein Stück DDR-Geschichte aus der Sicht eines Dissidenten, der einen ganz anderen Blick auf die Entwicklung hat als die Geschichtsschreibung es zulässt, die von den Siegern der Geschichte diktiert wurde.

Aus dem Inhalt: „Ein halbes Leben DDR. Kindheit und Jugend. Zeit der Blumenkinder- die Hippie-Bewegung in der DDR. Vom Blues und von Trampern und Kunden, von Liebe und Freiheit.“ „Kommunen im Kommunismus, besetzte Wohnungen, Kreativ- Feste im Paradies, Liedermacher- Konzerte - klein aber fein, Dichterlesungen, der Traum vom Sozialismus in Freiheit.“ „Und irgendwann bist du Dissident. Verhaftung, Verhöre und die ganze Palette von Entwürdigung und Erniedrigung und der detailliert geplanten Auslöschung deiner Persönlichkeit läuft an.“

Nach dem Film: Im Gespräch mit Peter Picciani zum Thema „30 Jahre Mauerfall“ - über die vertane Chance eines gesamt-deutschen Systemwechsels und über die Perspektiven für die Zukunft, wenn wir die Kurve kriegen sollten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Wir sind barrierefrei.

 

 

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